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oreillyblog » Gibts grep auch in der Familienpackung?

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Muss man als normal sterblicher Mausschubser wissen, was grep ist? Für wen ist grep interessant? Was macht man damit? Und: Gibts das auch in der kostengünstigen Familienpackung?

grep (steht für “global/regular expression/print”) ist ein kleines Open-Source-Software-Werkzeug, das jeder Linux-Distribution beiliegt, aber auch für fast jedes Betriebssystem erhältlich ist. Mit diesem Konsolenzeilenprogramm kann beispielsweise ein Systemadminstrator bequem alle Textdateien seines gesamten Netzwerkes auf eine bestimmten Zeichenfolge durchsuchen und sich das Ergebnis anzeigen lassen — und das alles mit einer einzigen, winzigen Befehlsfolge:

$ find /home/benutzername -exec grep -H "Passwort" {} ;

Dieses Kommando durchsucht alle Dateien des Quellverzeichnisses des Benutzers “benutzername” nach der Zeichenkette “Passwort” und zeigt die gefundenen Zeilen zusammen mit dem Dateinamen an, wobei die Anzeige des Dateinamens durch die Option -H ausgelöst wird (Beispiel Wikipedia entnommen).

Menno, da bohrt schon wieder jemand in meine Wissenswunde.

Ich bin tatsächlich der Meinung, dass Benutzer mehr Kontrolle über Ihre Computer übernehmen sollten. Und mit dem Terminal und Programmen wie grep geht so viel.

Ich bin also dafür, Regular Expressions als Schulfach einzuführen.

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