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Wenn Default falsch ist – Wie mir einmal ein Computermonitor den Tag verdorben hat.

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An einem Computermonitor kann man eigentlich nicht viel falsch machen, oder? Bis letzte Woche.

Es handelt sich um den Samsung S24D340H 24″ Black Full HD, den ich bei Saturn zusammen mit einem Gaming PC gekauft hatte. 150 EUR, schnelle Umschaltzeit, Game Mode. Das klang gut.

Da stimmt doch was nicht

Ach so, der Rechner sollte ein Geburtstagsgeschenk für meinen Sohn sein. Am Morgen des Geburtstags machten wir den Karton auf und schauten zuerst die Kurzanleitung. Darin stand, wie man den Standfuß in den Monitor stecken sollte. Es gab nur eine Möglichkeit. Also, Standfuß reinstecken, Monitor auf den Tisch stellen und staunen. Das Display stand mit zirka 10 Grad Neigung nach vorne auf dem Tisch. Es sah unbrauchbar und kaputt sah das aus.

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Die ganze Familie drückte und zog am Standfuß, aber er ließ sich nicht verstellen. Und es sah auch nicht so aus, als ob er sich verstellen ließe.

Gut, dass es Amazon gibt: Eine Suche nach dem Gerät brachte es heraus. Der Monitor ließ sich verstellen. Wie das geht, stehe in der Bedienungsanleitung, schrieb der Nutzer Rene Auras und bekannte demütig, dass der Fehler mal wieder vor dem Monitor säße.

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Eine kurze Beschreibung oder einen Link zum Benutzerhandbuch hätte er noch hinzufügen können. Den Link reiche ich hiermit nach: Benutzerhandbuch S24D340H PDF. Auf Seite 40 findet sich der Punkt 1.3.6 Ändern der Geräteneigung. Dort steht:

  • Sie können die Neigung des Bildschirms ändern.
  • Halten Sie das Gerät am unteren Rand fest und passen Sie den Neigungswinkel vorsichtig an.
So einfach ist es, die Neigung eines Displays zu verstellen.

So einfach ist es, die Neigung eines Displays zu verstellen.

Tatsächlich. Wenn man den unteren Rand des Displays festhält und den oberen nach hinten drückt, kann man die Neigung verstellen.

Woran lag’s?

War also doch ich der Fehler, der vor dem Monitor saß, wie der Amazon-Rezensent meinte? Nein. Der Monitor ist einfach falsch gestaltet. Die Verstellmöglichkeit ist nicht erkennbar. Der verstellbare Teil sitzt perfekt im Gehäuse, wenn der Monitor nach vorne geneigt im Karton liegt. Auch kräftiges Ziehen in alle Richtungen bewegen den Sockel nicht. Hier ein Vorher-Nachher-Bild des Monitors und des Standfußes.

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  1. So sieht die Verbindung des Standfußes zum Display im Lieferzustand aus. Passt prima bündig aneinander oder? Ob das ein Scharnier ist? Der Versuch, den Fuß zu bewegen scheitert. Die Vermutung liegt also nahe: Es ist kein Scharnier und hier ist etwas kaputt.
  2. So sieht die Verbindung aus, nachdem man die Neigung, wie in der Anleitung beschrieben, verstellt hat und der Monitor in einer brauchbaren Neigung steht. Müsste das nicht umgekehrt sein? Müsste jetzt nicht eher die Verbindung von Fuß zu Bildschirm bündig sein?

Die häufigste Position in der ein Produkt genutzt wird, sollte ausschlaggebend für das Design sein und nicht die, in der es in der Verpackung liegt.

Ein Bildschirm , sieben Schreibtische (+ Dashboard)
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Neue Schreibtische für meine Bildschirme

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Vor knapp eineinhalb Jahren habe ich angefangen, mit mehreren beschrifteten Schreibtischen zu arbeiten. Ich verwende die Methode immer noch. Mit Mavericks kann ich Schreibtische wie ich möchte von einem auf den anderen Bildschirm ziehen. Außerdem lassen sie sich weiterverwenden, auch wenn ich den großen Monitor abziehe. Mavericks legt sie nämlich einfach alle in einer Reihe ab. Klasse.

Nur optisch sind sie etwas in die Jahre gekommen. Aus diesem Grund habe ich die Lion-Resopaloptik jetzt mit ein paar Kuler-Farbtafeln ersetzt und zu den Schreibtischen für Nachrichten, Organisation,* Musik/Medien* noch einen hinzugefügt für Sachen, die einfach so im Hintergrund laufen.

Zwei Bildschirme , sieben Schreibtische (+ Dashboard)

Zwei Bildschirme , sieben Schreibtische (+ Dashboard)

Ein Bildschirm , sieben Schreibtische (+ Dashboard)

Ein Bildschirm , sieben Schreibtische (+ Dashboard)

Wer mag, darf die Schreibtische gerne herunterladen. Hier geht’s zum Download.

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Fotos zum Blogbeitrag mit dem Pixabay WordPress-Plugin

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zwekke2 / Pixabay

Ein Blogbeitrag wirkt erst mit Bild irgendwie vollständig. Aber die Suche nach Bildern, das Ermitteln der Rechte und das Einfügen in das Blog ist manchmal so aufwändig.

Das Bild in diesem Beitrag habe ich mit dem Pixabay Plugin für WordPress gesucht und gefunden (Suche nach Foto). Es ist mit der CC0 1.0 Universell-Lizenz versehen und deshalb kostenlos und ohne Einschränkungen nutzbar. Tolle Sache.

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Ein paar Worte zum Internet und zu Kindern – im Fernsehen

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Irgendwie hat eine Journalistin aus Köln herausgefunden, dass unsere Familie zu denen gehört, die das Internet nicht als rundum kinderschädlich und Quelle des Bösen und der Verdummung ansieht.

Deshalb hat sie uns uns zuhause besucht und mir ein paar Fragen gestellt. Den Film dazu gibt es beim auch sonst immer sehr empfehlenswerten Elektrischen Reporter zu sehen. Oder gleich hier.

Hier ist der Direktlink zum Beitrag: Elektrischer Reporter 063: Nachhaltigkeit, ein Lebewohl und Nachwuchs

Kleine Anmerkung am Rande: Bei Minute 11:24 sieht man unseren Sohn mit der VideoMonster App YouTube für Kinder anschauen. Damit finden Eltern die Video-Perlen im Internet und können sie ihren Kindern zeigen.

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Podcasts hören am Mac ohne iTunes

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Ich warte immer noch auf iTunes 11 am Mac, aber ehrlich gesagt, habe ich mich schon lange davon verabschiedet.

Vor allem zum hören von Podcasts gibt es für iPhone und ipad wesentlich bessere Möglichkeiten.
Mein aktueller Favorit heißt Downcast. Die App ist für iPhone und iPad gemacht und kostet nur 1,79 EUR. Mit Downcast kann ich meine Lieblingspodcast downloaden oder streamen und hab‘ immer die aktuellsten Folgen dabei.

Wenn ich alleine im Büro bin, höre ich mir die Podcasts am liebsten über Lautsprecher an. Ich hab‘ so ein schönes 27-Zoll-Display von Apple, das auch noch ganz gute Lautsprecher eingebaut hat. Die möchte ich natürlich nutzen, aber wie bekomme ich den Sound vom iPhone aufs Display?

So machst du deinen Mac zum AirPlay-Player

Seit iOS 4.3 kannst du vom iPhone (ab 3GS) aus über AirPlay Inhalte über WLAN an Apple TV und alle möglichen AirPlay-Lautsprecher und -Receiver schicken. Mit einer kleinen günstigen App machst du deinen Mac zum Empfänger und schickst deine Inhalte an dessen Lautsprecher.

  • Reflection– App kaufen (kostet knapp 15 $), installieren und starten.
  • Downcast am iPad oder iPhone starten.
  • Airplay-Taste in Downcast tippen, der Mac taucht als Zielgerät auf (meiner heißt hansdorsch-mbp). Mac auswählen.
  • Schon kommt der Sound aus den Lautsprechern des Mac.

Das ganze klappt natürlich auch mit jeder anderen App, die Töne ausgibt, zum Beispiel mit dem Internet-Radio-Player TuneIn Radio. Und, du kannst dein iPhone währenddessen weiterbenutzen. Ach ja, wenn jemand anruft, dreht das iPhone automatisch den Ton aus.

Videos gehen auch

Unterstützt dein Gerät AirPlay Mirroring (ab iPad 2, iPhone 4S und iPod touch 5G), kannst du auch Video Podcasts auf dem Mac-Bildschirm anzeigen. Hier zum Beispiel den hervorragenden Vergecast.

Einfach und unkompliziert

Reflection installiert keine Systemerweiterungen, keine Symbole in der Menüleiste des Mac und auch sonst keine versteckten Daten. Du startest die App und Airplay ist an, du beendest die App und AirPlay ist aus.

Warum ich das erwähne? Weil es eine Alternative gibt, nämlich den AirServer. Und der macht genau das. Falls du noch noch ein paar Minuten Zeit hast, schau‘ dir einfach mal den Vergleich an beim iPhone Ticker oder bei macstories.

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Wie Android-Apps nicht aussehen sollten

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Ein Kardinalfehler bei der App-Entwicklung ist das kopieren von Designelementen von einer Plattform zur anderen.

Mittlerweile sollte es sich eigentlich herumgesprochen haben, dass man so etwas nicht tut. Leider habe ich diesen Fehler heute bei der neuen Android-App meines Lieblings-Carsharing-Anbieters Cambio sehen müssen.

Wo liegt der Fehler? Genau: Die Android App verwendet eine Tastenleiste am unteren Bildschirmrand, genau wie die iPhone App.

Das sieht auf den ersten Blick nicht dramatisch aus, zeugt aber von mangelhaftem Respekt gegenüber der Plattform und dem Nutzer. Abgesehen davon, dass es komisch aussieht, ist es unergonomisch. Anders als das iPhone, das eine mechanische Home-Taste am Gehäuse besitzt, kommen Android-Geräte mit drei Tasten, die auf dem Touch-Bildschirm angezeigt sind.

Wer also mit dem Gerät in einer Hand in der Cambio-App über eine der Tasten am unteren Rand die Ansicht wechseln möchte, tippt ganz leicht auf eine der Tasten für Zurück, Home oder letzte Apps und wird unwillkürlich aus der Bahn geworfen und landet auf der vorherigen Seite, auf dem Home-Bildschirm, oder in der Übersicht der zuletzt verwendeten Apps. Das ist verwirrend und ärgerlich. Und vermeidbar.

Pure Android

Es ist eigentlich ganz einfach: Das Betriebssystem gibt Elemente vor, die App nutzt diese.
Auf diese Art weiß der Nutzer bei jeder App, wie sie funktioniert – ohne vorher eine Anleitung gelesen zu haben. Für jedes System gibt es Richtlinien. Die besten – und die strengsten – hatte schon immer Apple. Die Human Interface Guidelines sind mitverantwortlich dafür, dass Mac und iPhone so einfach zu bedienen sind.

Und auch für Android gibt es solche Richtlinien. Zeitgleich mit Android 4 veröffentlichte Google einheitliche und verständliche Designrichtlinien, nach denen sich Entwickler richten können. Seitdem geht es mit der Benutzerfreundlichkeit bei Android-Apps steil bergauf.

Einen eigenen Eintrag erhält deshalb das Thema Pure Android, der Designern zeigt, warum es keine gute Idee ist, einfach eine iPhone-App eins-zu-eins auf die neue Plattform zu überführen. Der Fehler der Cambio-App ist sogar exakt beschrieben: Don’t use bottom tab bars

Also, lieber Entwickler, liebe Entwicklerin,

schau‘ dir die Design-Richtlinien an und überprüfe, wo du sie in deiner App umsetzen kannst. Deine Nutzer werden es dir danken.

Schreibtische in Mission Control
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Mission Control besser machen mit Schreibtischnamen in OS X

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Vor Lion habe ich Spaces nie genutzt, aber zusammen mit dem ultracoolen Mission Control habe ich mich an die Arbeit mit mehreren Schreibtischen gewöhnt. Ein Wisch nach oben auf dem Trackpad (ich nutze keine Maus mehr) und ich sehe, was sich wo auf dem Computer befindet.

Orientierungsproblem und Ordnungsdilemma

Leider musste ich immer wieder neu überlegen, welche App oder welches Dokument ich auf welchen Schreibtisch legen sollte, oder, warum ausgerechnet App A und App C zusammen auf einem Schreibtisch lagen.

Die Bezeichnung der Schreibtische hilft nicht weiter, denn die heißen schlicht »Schreibtisch 1, Schreibtisch 2, …«. Nur im Vollbildmodus zeigt OS X die Namen der Apps unter den Schreibtischen an. Aber im Vollbildmodus habe ich ja immer nur eine App oder ein Dokument auf einem Schreibtisch.

Lösung und volle Kontrolle

Egal, ich weiß mir zu helfen und meine Lösung sieht so aus:

  • Ich habe 6 Schreibtischhintergründe in verschiedenen Farben erstellt und sie am unteren Rand mit der vorgesehenen Nutzung beschriftet.
  • Durch die Farben und die zumindest teilweise sichtbare Beschriftung habe ich in Mission Control immer das Gefühl voller Kontrolle.

Schreibtische in Mission Control

Zur Zeit sind meine Schreibtische folgendermaßen aufgeteilt: Schreiben, Aufgaben, Organisation, Social Media, Musik/Medien und Sachen. Schreibtisch Nr. 1 bleibt unbeschriftet, denn nach seinem Muster werden neue Schreibtische erstellt, falls mir die sechs vorhandenen mal nicht genügen sollte.

PS: Ja, ich weiß. In diesem Text kommt zehn Mal das Wort »Schreibtisch« vor. Ich hatte aber einfach keine Lust, es durch Umschreibungen oder andere Wörter zu ersetzen.

Mando Footloose
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Ein iPhone für die persönliche Fortbewegung?

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Das iPhone 5 verkaufte sich am ersten Wochenende über 5 Millionen mal. Auch dieses Mal bildeten sich auf den Straßen wieder Schlangen vor den Apple Stores mit Menschen, die das Ding unbedingt sofort haben wollten.

Und dabei ist das iPhone heute Mainstream und seinen Besitzern so viel wert, dass sie dafür bereitwillig an vielem sparen.

Bevor ich zur Mobilität komme, muss ich noch ein wenig vom iPhone erzählen.

Vor 5 Jahren hat ein Mobiltelefon die mobile Kommunikation verändert

Geschichten über das iPhone gibt es viele. Ich möchte nur mal ein paar Punkte herausgreifen, die zum geradezu revolutionären Erfolg des Gerätes beigetragen haben:

  • Technische Details, die Nerds die Tränen in die Augen treiben und Flamewars in der Computerwelt anfachen.
  • Wunderbar einfache Bedienung, die alles, was bisher dagewesen war, plötzlich alt aussehen ließ.
  • Schicke Oberfläche, bei Hard- und Software die man einfach anfassen wollte.
  • Permanente Verbindung zum Internet – ganz selbstverständlich.

Jeder wollte es haben – egal ob Nerd, Hipster oder Hausfrau. Und jeder staunte über die Bedienung mit Gesten und Sensoren, die es so vorher noch nie gab. Heute, 2012 sind klassische Mobiltelefone praktisch vom Markt verschwunden. Das Smartphone ist der Standard.

Woran heute nicht mehr so viele denken, ist aber, wie die Welt 2007 ungefähr aussah:

  • Mobilfunkgeräte wurden von Mobilfunkgeräteherstellern hergestellt.
  • Mobilfunkanbieter diktierten den Herstellern Funktionen und Aussehen der Geräte. Viele Geräte wurden sogar speziell für einzelne Anbieter hergestellt.
  • Mobile Dienste wie Karten- oder Navigation liefen häufig über spezielle Dienstmerkmale, Tarife und Angebote des Providers.
  • Apple hatte noch nie ein Mobiltelefon hergestellt.

Bei Null anfangen

Ich glaube, dass der letzte Punkt mit entscheidend dafür war, dass Apple mit dem iPhone die Klasse der Smartphones völlig neu definierte und für den Erfolg verantwortlich ist.

Apple konnte von Null anfangen. Die Firma wusste, wie man erfolgreiche Unterhaltungselektronik-Artikel baut. Der iPod war zu diesem Zeitpunkt der erfolgreichste mobile MP3-Player, der in keinem modernen Haushalt fehlen sollte – und der so schön und einfach zu bedienen war. Und von dieser Richtung aus ging Apple an das Projekt Smartphone heran: Ein Lifestyle-Produkt, dass so betörend war, dass es jeder Mensch haben wollte.

Als das iPhone aufkam gab es schon andere Geräte, die E-Mails senden und empfangen konnten und Internetfunktionen boten. Das bekannteste war das Blackberry. Diese waren vor allem von Firmen für ihre Mitarbeiter angeschafft worden, damit diese immer erreichbar sein konnten.

Aber Apple wandte sich direkt an die Nutzer und stieß damit einen Trend an, der heute in vielen Firmen zu beobachten ist und sich Consumerization nennt.
Angestellte bringen ihre privaten elektronischen Geräte mit in das Unternehmen und benutzen sie für ihre Arbeit. Sie lassen sich nicht mehr vorschreiben, womit sie arbeiten. Wenn sie lieber mit dem iPhone arbeiten, nutzen sie dieses. Der Arbeitgeber muss damit klarkommen.

Vielleicht kann heute ein Fahrrad die persönliche Mobilität verändern

Wenn ein Elektronikgerät es schafft, die mobile Kommunikation völlig zu verändern und sogar die Weltwirtschaft zu retten, dann könnte man sich doch vorstellen, dass auch in anderen Lebens- und Wirtschaftsbereichen solch eine Entwicklung möglich wäre – zum Beispiel in der persönlichen Mobilität, die zur Zeit noch sehr stark vom Auto geprägt ist.

Wie muss also ein Fahrzeug aussehen, wenn es eine iPhone-artige Revolution auslösen soll?

  • Es muss eine bestehende Kategorie umkrempeln.
  • Es muss sexy aussehen.
  • Es muss zugänglich sein auch für Menschen, die sich nicht für das Thema interessieren.
  • Es muss Supergeeks und normale Menschen gleichermaßen ansprechen.
  • Es muss das Leben schöner machen.
  • Es muss Spaß machen, damit zu fahren.
  • Es muss das Lebensgefühl verbessern.
  • Es muss neue Möglichkeiten eröffnen.

Ich glaube, ich habe so ein Fahrzeug gefunden. Es heißt Mando Footloose und es hat keine Kette.
Um genau zu sein ist es das weltweit erste E-Bike mit kettenlosem Hybridantrieb.
Dabei wird das Hinterrad immer von einem Elektromotor angetrieben während die Pedale einen Generator antreiben, der den Motor steuert und die Batterie lädt. Denn der Widerstand des Generators lässt sich einstellen, wie mit der Schaltung eines Fahrrads.

Bei diesem Fahrzeug (nennen wir es Fahrrad) sehe ich mehrere Übereinstimmungen mit der Situation beim ersten iPhone 2007:

  • Der Hersteller, Mando (Meister Inc.) kommt nicht aus der Fahrradbranche. Er ist erfolgreich als Zulieferer für die Automobilindustrie mit einem riesigen Programm an Fahrwerks- Brems- und Steuertechnik, sowie Elektromotoren für alle möglichen Anwendungen.
  • Das Produkt hat einen völlig neuen Ansatz. Es ist nicht einfach ein Fahrrad ohne Kette. Es ist eher ein neuartiges Fortbewegungsmittel, das die Form eines Fahrrads hat.
  • Das Produkt sieht sexy aus. Die Technik ermöglicht ein fließendes, aufgeräumtes Design.

Mark Sanders, der Designer des Rads, das sich auch sehr elegant falten lässt, war selbst überrascht von den Möglichkeiten, die diese Technik bietet. Sie ist plötzlich da und man geht wie selbstverständlich damit um. Wenn man will, kann man ganz schnell treten und den Berg hinunter auf Wahnsinns-Tempo beschleunigen, oder man nutzt die Pedale eher wie ein Gaspedal, um das Rad zu steuern.

Das iPhone hat bewirkt, dass alle Welt Smartphones haben wollte, warum soll nicht dieses Rad dafür sorgen, dass alle Welt ein Smartbike haben will?

Und wenn alle Welt dieses Ding will, dann muss sich alle Welt auf dieses Ding einstellen. Ein Auto war das genauso wiederholtes haben, deshalb kann.

Was passieren kann

Das iPhone hat die Art, wie Menschen mit Technik umgehen verändert. Sie kaufen teure Hüllen dafür und noch teurere Kopfhörer, installieren haufenweise Apps und nutzen sie für alle möglichen und unmöglichen Aufgaben. Übertragen auf ein Konsumenten- und Unterhaltungsorientiertes Fahrrad könnte ich mir folgende Bilder vorstellen:

  • Menschen stehen Schlange vor den Outlets von Mando, um sich das neue Fahrzeug zu kaufen.
  • Hersteller (aus Europa) kopieren die Technik.
  • Mando veröffentlicht eine API (Softwareschnittstelle) für die Steuerung. Programmierer verändern die Steuerung der Technik und bieten Apps, zum Beispiel, um Wheelies zu fahren.
  • Footloose-Besitzer verbinden sich zu virtuellen Ausfahrten mit anderen.
  • Eisenbahnen bieten Smartbike-Abstellplätze mit Ladestationen an.
  • Smartbikes erreichen eine kritische Masse. Sie beherrschen die Straßen, weil sie so schnell sind wie die Autos.
  • Smartbike-Fahrer nehmen nicht den Radweg, sondern die Straße, weil sie zu schnell sind.
  • Die Nutzung von PKWs nimmt ab.
  • Um das Smartbike herum bildet sich ein komplettes Ökosystem mit Zubehör, wie Anhängern, schmückenden Verkleidungen und anderen Individualisierungen.
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iPhone: Wie ich ganz viele Updates auf einmal lade – oder auch nicht

1 Kommentar

Diese Meldung bekomme ich gerade ziemlich häufig:

Es ist nicht genügend lokaler Speicher verfügbar, um diese Artikel zu laden.

Sie erscheint wenn ich viele Updates über die Taste Alle aktualisieren updaten will. Dem iPhone fehlt dann anscheinend Bewegungsfreiheit im Speicher, um die ganzen Aktualisierungs- und Reinigungsarbeiten durchzuführen.

Kann ich verstehen. Aber deshalb will ich nicht anfangen, nach Speicherräubern zu suchen und Platz zu schaffen. Wo es doch eine einfache Lösung gibt: Ich aktualisiere jede App einzeln.

  • Dazu gehe ich einfach die Liste der Updates durch und tippe ich neben jeder App auf die Taste Update (das geht auch bei 61 Apps sehr schnell).
  • Das war’s. Die Apps werden jetzt problemlos der Reihe nach aktualisiert.