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iPhone: Wie ich ganz viele Updates auf einmal lade – oder auch nicht

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Diese Meldung bekomme ich gerade ziemlich häufig:

Es ist nicht genügend lokaler Speicher verfügbar, um diese Artikel zu laden.

Sie erscheint wenn ich viele Updates über die Taste Alle aktualisieren updaten will. Dem iPhone fehlt dann anscheinend Bewegungsfreiheit im Speicher, um die ganzen Aktualisierungs- und Reinigungsarbeiten durchzuführen.

Kann ich verstehen. Aber deshalb will ich nicht anfangen, nach Speicherräubern zu suchen und Platz zu schaffen. Wo es doch eine einfache Lösung gibt: Ich aktualisiere jede App einzeln.

  • Dazu gehe ich einfach die Liste der Updates durch und tippe ich neben jeder App auf die Taste Update (das geht auch bei 61 Apps sehr schnell).
  • Das war’s. Die Apps werden jetzt problemlos der Reihe nach aktualisiert.
iPhone 5
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Was ich vom iPhone 5 halte

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Ob ich enttäuscht bin vom neuen iPhone? Nein. Ich bin froh, dass ich jetzt wieder für ein Jahr Ruhe habe. Jetzt kann ich meinen Newsreader wieder aufmachen, ohne im Stundentakt geleakte Fotos von großen und kleinen Gehäuseteilen sehen zu müssen.

iPhone 5: Das schönste Smartphone der Welt

Ob es mir gefällt? Und wie!

Apple pflegt seit Jahren einen Stil, der über alle Moden erhaben ist. Aktuelle MacBooks folgen immer noch den Grundlinien, die mit den ersten Aluminium-PowerBooks aufgezeichnet wurden.

Beim iPhone hat Apple mit dem iPhone 4 vor zwei Jahren eine Form gefunden, die eigenständig und fern von Moden ist; man kann sie vielleicht am ehesten mit der von Leica vergleichen. Warum sollte man solch ein gelungenes Design aufgeben, nur um etwas neues vorzustellen. Dieses Vorgehen freut auch Besitzern älterer Geräte, da ihr Gerät zumindest äußerlich nicht von heute auf morgen veraltet ist.

Das iPhone 5 ist ein echtes Schmuckstück. Eine Weiterentwicklung, eine Verfeinerung in allen Enden. Eine Verneigung vor den Werkstoffen Aluminium und Glas. Wie das iPhone 4 werde ich es häufig einfach in der Hand halten, es drehen und wenden wie ein Schmuckstück und staunen über die Präzision und Eleganz, die sich in jeder Kurve und jeder geschliffenen Kante spiegeln.

Ich habe hier auch ein Android-Telefon liegen. Von Google/Samsung. An dem Gerät, das anfangs ziemlich genauso viel kostete wie ein iPhone, ist mir schon beim Einlegen der Batterie ein kleiner Plastikstift am hinteren geradezu erschreckend dünnen Gehäusedeckel abgebrochen. Und beim Flaggschiff, dem S III ärgere ich mich richtig über das oberflächlich aufgetragene Design, das laut Hersteller von der Natur inspiriert ist. Und das gilt auch für das Betriebssystem.

iOS – immer noch das beste Betriebssystem der Welt

Ich nutze iOS 6 seit Monaten auf meinem Gerät. Es macht einfach Spaß und ich habe schon vergessen, welche Neuigkeiten eigentlich dabei sind. Zugegeben: Ich habe mich in letzter Zeit mit Android angefreundet: Die letzten Versionen 4.0 (ICS) und vor allem 4.1 (Jelly Bean) sehen ziemlich schick aus und lassen sich auch flüssig bedienen – leider nur auf den Google-Geräten.

Dem iOS merkt man optisch das Alter langsam an, dennoch ist es immer noch zugänglicher, flüssiger und konsistenter zu bedienen als die Konkurrenz. Das gilt auch für den Großteil der Apps im Store.

Und, kaufen?

Klar! Mit Vertrag wird das iPhone 5 ein paar Euro mehr kosten, als andere Smartphones, aber nicht mehr als die Vorgänger. Ich habe meine letzten Geräte entweder mit Vertrag günstig gekauft oder finanziert.

Und sonst?

  • Schade, dass es immer noch kein richtig günstiges iPhone gibt, das ich meiner Tochter schenken kann, ohne dass sie in der Schule gleich als Angebertussi behandelt wird. Ein robustes Gerät, das sie – sollte es doch mal kaputtgehend – nicht über Jahre hinweg von ihrem Taschengeld abstottern muss. Aber nicht nur Kinder brauchen günstige Smartphones: Vielen Menschen ist das iPhone schlicht und einfach zu teuer. In Deutschland und in anderen Ländern sowieso. Das mag für Apple keine Rolle spielen, Entwickler würden sich aber freuen, da es den Markt für Apps vergrößern und neue Anwendergruppen erschließen würde. Der aktuelle Smartphoneboom in Afrika findet zum Beispiel ohne Apple statt.
  • Der neue iPod Touch ist wirklich cool – und modisch. Der wäre eigentlich perfekt für meine Tochter – wenn er nur Mobilfunk drin hätte.
  • NFC fehlt mir nicht. Das habe ich in zwei Android-Geräten und noch nie wirklich sinnvoll gebraucht. Andere Methoden, wie Geofencing können den Nahfunk häufig ersetzen.
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Mit Sprache spielt man nicht

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Sprache, also Text, ist das schönste Mittel, etwas zu verkaufen. Finde ich. Und ich freue mich darüber, wenn ich einkaufe und mit intelligenten, freundlichen Worten durch den Einkauf geleitet werde (zum Beispiel bei http://moo.com). Es gibt aber zwei Orte, an denen kein Platz für uneindeutige Formulierungen ist. Das sind der Warenkorb und die Verfügbarkeitsanzeige im Kartenvorverkauf.

Ich wollte gerne eine Lesung von Martin Suter besuchen, der in Köln aus seinem neuen Roman vorlesen sollte. Deshalb bin ich zur Website von KölnTicket, um eine Karte zu kaufen. Unter der Veranstaltung las ich:

„z.Zt. keine Tickets verfügbar”

Um herauszufinden, was diese Formulierung bedeutet, rief ich bei der Telefonnummer der Ticketverkäufer an.

  • Ich: „Ich möchte gerne Karten für die Lesung von Martin Suter bei der LitCologne kaufen.”
  • Telefondame (tippt und schaut nach): „Oh, das tut mir leid, da sind leider im Moment keine Karten mehr zu bekommen”
  • Ich: „Also ist die Lesung ist ausverkauft?”
  • Telefondame: „Ja, so ist das. Allerdings kommt es ab und zu vor, dass Tickets zurückgegeben werden. Die sind dann noch zu haben.”
  • Ich: „Warum schreiben Sie dann nicht einfach ’Ausverkauft’ und schreiben dazu, dass manchmal später noch Karten zu haben sind?”
  • Telefondame:„Aber das steht doch da.”
  • Ich: „Nein, eben nicht. Sie machen Sie mir falsche Hoffnungen. Es könnte doch auch sein, dass der Vorverkauf noch gar nicht begonnen hat, oder, dass ein Systemfehler vorliegt. Realistisch wäre doch, zu sagen ’Es gibt keine mehr’. Denn so ist es doch. Was soll ich jetzt machen, jeden Tag schauen, ob sich der Eintrag ändert?”
  • Telefondame: „Ja, schauen Sie einfach öfter mal vorbei, wenn Sie Zeit haben.”
  • Ich: „Ich fühle mich durch die Formulierung als Kunde nicht ernst genommen. Sie glauben doch wohl nicht, dass ich jetzt jeden Tag Nägel kauend Ihre Website besuchen oder bei Ihnen anrufen werde, um zu fragen, ob es denn nicht vielleicht jetzt noch zwei Karten gäbe? Das ist doch entwürdigend.”
  • Telefondame: „Finden Sie?”
  • Ich: „Ja, finde ich. Wenn auf der Seite steht ‚Ausverkauft’, weiß ich, woran ich bin, und schau‘ mich nach einer Alternative um. Vielleicht sogar in Ihrem Shop. Bei Ihrer Formulierung habe ich das Gefühl, Sie spielen mit mir, wie Foghorn Leghorn mit dem Hund an der Leine. Das ärgert mich.”
  • Telefondame: „Schauen Sie doch einfach, wenn Sie mal Zeit haben, wieder auf die Seite. Vielleicht gibt es ja irgendwann noch Karten.“
  • Ich: „Das werde ich bestimmt nicht tun. Vielen Dank.“

PS: Bei Donna Leon waren noch Karten zu haben. Aber die will ich nicht hören.

Ich halte ein iPad am SmartCover
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Wie ich in Zukunft mein iPad nicht mehr auf den Boden werfen werde

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Kürzlich roch es bei mir im Flur, als würden nebenan in der Schlosserei wieder große Metallteile mit der Flex bearbeitet. Ich mag diesen Geruch verbrannten Metalls, nur leider habe ich gar keine Schlosserei in der Nachbarschaft.

Der Geruch kam von meinem iPad, das kurz vorher mit Schwung auf den Steinboden im Flur gestürzt und im Anschluss zirka zwei Meter darübergerutsch war.

Seitdem trägt es zwei große tiefe Abschürfungen am unteren Rand der ansonsten makellosen Aluminiumrückseite. Und warum? Weil ich mein iPad mal wieder halb am SmartCover gepackt herumgetragen hatte und es sich daraufhin von den Haltemagneten gelöst hatte. Ich sehe aber nicht ein, warum ich ständig darauf aufpassen sollte, wo ich das Gerät anfasse.

Schon vor diesem Absturz hatte ich deshalb schon viele Cover und Schutzhüllen ausprobiert – zuletzt das unsägliche Smart Case, das nur auf den Bildern im Apple Store gut aussieht und in der Realität schlecht passt und dem Gerät den Anschein gibt, als käme es vom Grabbeltisch bei Kick oder Tedi. Die meisten anderen Rückendeckel, die ich ausprobierte waren entweder zu dick, zu schwer, zu häßlich und außerdem fast immer zu teuer. Nachdem ich fünf Hüllen zurückgeschickt hatte, gab ich die Suche auf.

Das Smart Cover Lock

Und dann kam ich ganz zufällig beim örtlichen Gravis vorbei und sah im Vorbeigehen diese Hülle im Regal hängen. Natürlich durfte ich sie nicht aus der Verpackung nehmen und ausprobieren. Das darf man in diesen Läden nie. Also habe ich sie für knapp 25 EUR einfach gekauft.

Sie heißt ZUM SC Ultimate Schutzhülle mit Smart Cover Lock für iPad 3(so heißt die wirklich) ist transparent und genau das, was ich brauche.

Ich halte ein iPad am SmartCoverIch halte das iPad am Smart Cover fest

Diese Schutzhülle für den iPad-Rücken greift, wenn du sie montierst, um das Scharnier des Apple Smart Covers herum und hält es fest. Du kannst dann zwar deinen Freunden nicht mehr diese geniale SmartCover-Demo zeigen, dafür bleibt dein Gerät auch länger heil.

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Ich liebe Stuffle

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Eben war Peter bei mir. Aus der Südstadt. Er hat eine Crumpler-Tasche gekauft, die seit mehr als einem Jahr bei mir herumlag, für deren Verkauf mir aber immer die Energie gefehlt hatte.

Und dann kam Stuffle.

Der kleine Dienst aus Hamburg und Holland macht das Verkaufen ganz einfach. Du machst ein Bild (genau eins), schreibst ein paar Zeilen dazu (140 Zeichen), legst einen Preis fest und tippst auf Angebot einstellen. Das war’s.

Das Bild deines Angebots erscheint jetzt in der App – und zwar nach Entfernung sortiert.

Peter hat heute morgen meine Tasche gesehen (ich wollte 35 €) und über die App ein Gegenangebot gemacht (25 €). Ich habe ihm 30 € vorgeschlagen und er hat angenommen.

Und dann ist Peter mit dem Rad aus der Südstadt vorbeigekommen und hat die Tasche abgeholt.

So cool ist das.

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Wie auch du ein Mac-Power-User wirst – mit Mail und Fantastical

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Fantastical ist eine tolle Kalendererweiterung. Und weil ich heute aus Versehen entdeckt habe, dass dieses Tool auch Dienste unterstützt, habe ich gleich einen interessanten Lehrfilm erstellt. Bitteschön:

Hättest du diesen Trick vor 500 Jahren vorgeführt, wärst du der Hexerei verdächtigt worden. Heute nennt man dich ehrfürchtig Power-User.

Ach ja, die Sprecherin heißt Steffi.

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Wie ich einmal lernte, ein richtig gutes Kennwort zu vergeben

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Ich verwende manchmal eine Online-Rechnungsportal, um Rechnungen zu stellen.

Als ich mich bei diesem Portal anmeldete, musste ich für mein Kundenkonto ein Passwort und ein Kennwort festlegen. Na gut, das war mir egal, weil ich sowieso alle Passwörter von 1Passwort erstellen und speichern lasse.

Als ich irgendwann eine Rechnung stellen wollte, musste ich mich das erste Mal anmelden. Nach der Login-Seite, die nur meinen Benutzernamen (E-Mail-Adresse) wissen wollte, kam ich zu diesem Anmeldeformular, das folgende Daten von mir haben wollte:

  1. Passwort
  2. Buchstabe 3 Ihres Kennworts
  3. Buchstabe 6 Ihres Kennworts

Login-Formular mit Passwort- und Kennwortabfrage

Das ist clever, oder? Die abgefragten Buchstaben des Kennworts ändern sich jedes Mal, so dass es mit dem automatischen Ausfüllen nichts wird. Und Hacker beißen sich die Zähne daran aus.

Leider hatte ich mein Pass- oder Kennwort vergessen (wohl doch 1Password nicht verwendet) und beim Versuch, diese wiederzubekommen, zeigte mir das System leider nur Fehlermeldungen an.

Zum Glück unterhält der internationale Anbieter in jedem Land eine Telefonhotline die mir richtig gut weiterhelfen konnte.

Zuerst fand die Dame am Telefon heraus, dass ich ein Konto besitze und irgendwann einmal ein Passwort und ein Kennwort für mein Konto eingetragen hatte.

»Warum brauche ich denn ein Passwort und ein Kennwort, fragte ich dann.

»Weil dadurch der Zugang besonders sicher wird. Schließlich geht es ja um möglicherweise sensible Rechnungen.«

Als ich sagte, dass ich mich an keines der beiden erinnern können, bot sie mir an beide zurücksetzen, so dass ich sie im Anschluss ändern könne, wie ich möchte.

Und dann gab Sie mir noch einen Tipp, wie ich mir den Login in Zukunft erleichtern könne:

Verwenden Sie als Kennwort 123456789. Dann müssen Sie beim Anmelden einfach nur die Zahl eingeben, die abgefragt wird. Dass machen alle Kunden so.

Anmeldeformular mit vorgeschlagenem Passwort und Kennwort

Das ist wirklich praktisch. Und sicher. Und lieber Leser, jetzt rate mal, welches Kennwort ich seitdem zum Anmelden verwende.

Ich gegen Lady Gaga
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Infografik: Ich vs Lady Gaga – das ist so deprimierend

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Ja, ich weiß, ich hab‘ noch keine 1000 Follower (obwohl ich schon seit Jahren hoffe, endlich die magische Marke zu knacken), aber ich dachte immer, das wäre ok, solange ich meinen Spaß habe und ein paar Gleichgesinnte treffen kann. Und dann habe ich auf der Suche nach Infografiken mal eben bei http://visual.ly/twitter einen Vergleich angestellt. Das hätte ich besser nicht gemacht. Aber schau einfach selbst:

Ich gegen Lady Gaga