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Ich liebe Stuffle

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Eben war Peter bei mir. Aus der Südstadt. Er hat eine Crumpler-Tasche gekauft, die seit mehr als einem Jahr bei mir herumlag, für deren Verkauf mir aber immer die Energie gefehlt hatte.

Und dann kam Stuffle.

Der kleine Dienst aus Hamburg und Holland macht das Verkaufen ganz einfach. Du machst ein Bild (genau eins), schreibst ein paar Zeilen dazu (140 Zeichen), legst einen Preis fest und tippst auf Angebot einstellen. Das war’s.

Das Bild deines Angebots erscheint jetzt in der App – und zwar nach Entfernung sortiert.

Peter hat heute morgen meine Tasche gesehen (ich wollte 35 €) und über die App ein Gegenangebot gemacht (25 €). Ich habe ihm 30 € vorgeschlagen und er hat angenommen.

Und dann ist Peter mit dem Rad aus der Südstadt vorbeigekommen und hat die Tasche abgeholt.

So cool ist das.

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Wie auch du ein Mac-Power-User wirst – mit Mail und Fantastical

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Fantastical ist eine tolle Kalendererweiterung. Und weil ich heute aus Versehen entdeckt habe, dass dieses Tool auch Dienste unterstützt, habe ich gleich einen interessanten Lehrfilm erstellt. Bitteschön:

Hättest du diesen Trick vor 500 Jahren vorgeführt, wärst du der Hexerei verdächtigt worden. Heute nennt man dich ehrfürchtig Power-User.

Ach ja, die Sprecherin heißt Steffi.

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Wie ich einmal lernte, ein richtig gutes Kennwort zu vergeben

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Ich verwende manchmal eine Online-Rechnungsportal, um Rechnungen zu stellen.

Als ich mich bei diesem Portal anmeldete, musste ich für mein Kundenkonto ein Passwort und ein Kennwort festlegen. Na gut, das war mir egal, weil ich sowieso alle Passwörter von 1Passwort erstellen und speichern lasse.

Als ich irgendwann eine Rechnung stellen wollte, musste ich mich das erste Mal anmelden. Nach der Login-Seite, die nur meinen Benutzernamen (E-Mail-Adresse) wissen wollte, kam ich zu diesem Anmeldeformular, das folgende Daten von mir haben wollte:

  1. Passwort
  2. Buchstabe 3 Ihres Kennworts
  3. Buchstabe 6 Ihres Kennworts

Login-Formular mit Passwort- und Kennwortabfrage

Das ist clever, oder? Die abgefragten Buchstaben des Kennworts ändern sich jedes Mal, so dass es mit dem automatischen Ausfüllen nichts wird. Und Hacker beißen sich die Zähne daran aus.

Leider hatte ich mein Pass- oder Kennwort vergessen (wohl doch 1Password nicht verwendet) und beim Versuch, diese wiederzubekommen, zeigte mir das System leider nur Fehlermeldungen an.

Zum Glück unterhält der internationale Anbieter in jedem Land eine Telefonhotline die mir richtig gut weiterhelfen konnte.

Zuerst fand die Dame am Telefon heraus, dass ich ein Konto besitze und irgendwann einmal ein Passwort und ein Kennwort für mein Konto eingetragen hatte.

»Warum brauche ich denn ein Passwort und ein Kennwort, fragte ich dann.

»Weil dadurch der Zugang besonders sicher wird. Schließlich geht es ja um möglicherweise sensible Rechnungen.«

Als ich sagte, dass ich mich an keines der beiden erinnern können, bot sie mir an beide zurücksetzen, so dass ich sie im Anschluss ändern könne, wie ich möchte.

Und dann gab Sie mir noch einen Tipp, wie ich mir den Login in Zukunft erleichtern könne:

Verwenden Sie als Kennwort 123456789. Dann müssen Sie beim Anmelden einfach nur die Zahl eingeben, die abgefragt wird. Dass machen alle Kunden so.

Anmeldeformular mit vorgeschlagenem Passwort und Kennwort

Das ist wirklich praktisch. Und sicher. Und lieber Leser, jetzt rate mal, welches Kennwort ich seitdem zum Anmelden verwende.

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ARM, aber sexy

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StrongARM via Wikipedia

Das war schon lange mal fällig: Benjamin Benz liefert in der aktuellen c’t (c’t 6/2012) eine verständliche Beschreibung der ARM (Advanced RISC Machines)-Prozessortechnik. Mit dem Titel könnte er sich glatt bei der auto motor und sport bewerben, bei der launige Überschriften zum Pflichtprogramm gehören.

Also, lesen und dann der Freundin erzählen, warum das iPhone so klasse funktioniert. Alternativ – und vielleicht sogar besser – lesen und einfach nur über ein wenig Geek-Wissenszuwachs freuen.

Das Bild oben zeigt übrigens den StrongARM-Prozessor. Er steckte in in einem Gerät, für das ich 1997 eine unsinnige Menge Geld ausgab, das mir aber schon beim ersten Test ob seiner unglaublichen Geschwindigkeit beim ersten Test Tränen in die Augen trieb. Es war das Newton Message Pad 2000.

Photo: DEC StrongARM, Dirk Oppelt
Artikel: ARM, aber sexy (c’t 6/2012)