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Foto: Brian Gonzalez (https://www.flickr.com/photos/inmyeyes88/16188661293/)
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Warum ich das iPhone 7 nicht kaufe

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Ich habe mir natürlich das Apple-Event angeschaut. Und als jahrelanger Jährlich-Telefon-Updater stelle ich mir natürlich wieder die Frage: Soll ich ein neues Telefon kaufen?

Dieses Jahr ist es sehr einfach: Ich bleibe bei meinem iPhone 6s und kaufe mir vom gesparten Geld eine Kamera.

Ich will eine gute Kamera

iphone 7+ apple

Mein iPhone 6s hat eine super Kamera, das iPhone 7 eine noch bessere. Das ist klar. Aber, weil ich Portraits fotografieren will und Produkte (Fahrräder) vor unscharfem Hintergrund hervorheben will, brauche ich ein Tele-Objektiv und Schärfentiefe-Effekte. Und beides liefert nur das 7 Plus mit der Doppelkamera.

Das Problem: Mir ist das iPhone Plus zu groß und zu schwer. Letztes Jahr hatte ich mir eines gekauft und 14 Tage lang versucht, zu mögen. Nachdem ich es gegen das kleine Modell umgetauscht hatte, war ich so zufrieden. Ich will nicht mehr zurück.

Statt mich darüber zu ärgern, dass Apple die Doppelkamera nur im Riesentelefon verbaut, schaue ich mal, wieviel ich durch Nicht-Updaten eigentlich sparen kann.

Jetzt eine schnelle Rechnung:

Das iPhone 7 Plus kostet mit 128 GB Speicher 1009,00 EUR
Wenn ich mein iPhone 6s verkaufe, bekomme ich dafür 522,56 EUR. Ich müsste also 486,44 EUR draufzahlen.

Das ist eine ganze Menge. Für das Geld kann ich mir glatt eine eigenständige Kamera kaufen. Entweder eine Einsteiger-DSLR oder – und das ist meine Wahl – eine High-End-Kompaktkamera.

Ein super iPhone und eine super Kamera

Sony Kamera bei Amazon

Die Sony RX100 III hat einen riesigen Sensor (1″), ein lichtstarkes Zoomobjektiv – und einen Sucher. Viele Fahrradjournalisten, die ich kenne, verwenden diese Kamera oder eines der Vorgängermodelle. Laut Liste kostet sie knapp 1000 EUR. Man bekommt sie aber überall für knapp über 700 und manchmal auch für noch weniger. Ich zahle also knapp 250 EUR drauf und bekomme eine vollständige Kamera.

Das Bokeh, also die Unschärfe im Hintergrund, entsteht bei der Sony aus der Kombination des Sensor mit den Linsen. Beim iPhone 7 Plus macht es die Software. Fotografen können sicher Argumente pro und Kontra Software-Effekte liefern. Für mich liegt der Vorteil einer Zweitkamera auf der Hand: Sie funktioniert auch ohne iPhone. Es kommt nämlich vor, dass man fotografieren oder filmen möchte, während man mit dem iPhone etwas anderes macht. Auch wenn der Akku mal wieder alle ist am iPhone funktioniert im Zweifel die Kamera immer noch. Und wenn das iPhone mit auf’s Bild soll. Siehste selber.

Bei flickr gibt es eine Menge Fotos, die mit der Kamera gemacht sind, zum Beispiel dieses Produktfoto mit herrlichem Hintergrund.

Paul Hudson bei flickr (https://www.flickr.com/photos/pahudson/14446863960)

Paul Hudson bei flickr (https://www.flickr.com/photos/pahudson/14446863960)

Und ein Fahrradbild habe ich auch noch:

Svevo Ausfallende

Svevo M-451 Ausfallende

PS: Wenn es doch ein neues iPhone sein soll, empfehle ich das iPhone 7 mit 128 GB Speicher.

samsung-display-fail.001
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Wenn Default falsch ist – Wie mir einmal ein Computermonitor den Tag verdorben hat.

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An einem Computermonitor kann man eigentlich nicht viel falsch machen, oder? Bis letzte Woche.

Es handelt sich um den Samsung S24D340H 24″ Black Full HD, den ich bei Saturn zusammen mit einem Gaming PC gekauft hatte. 150 EUR, schnelle Umschaltzeit, Game Mode. Das klang gut.

Da stimmt doch was nicht

Ach so, der Rechner sollte ein Geburtstagsgeschenk für meinen Sohn sein. Am Morgen des Geburtstags machten wir den Karton auf und schauten zuerst die Kurzanleitung. Darin stand, wie man den Standfuß in den Monitor stecken sollte. Es gab nur eine Möglichkeit. Also, Standfuß reinstecken, Monitor auf den Tisch stellen und staunen. Das Display stand mit zirka 10 Grad Neigung nach vorne auf dem Tisch. Es sah unbrauchbar und kaputt sah das aus.

samsung-display-fail.003jpg

Die ganze Familie drückte und zog am Standfuß, aber er ließ sich nicht verstellen. Und es sah auch nicht so aus, als ob er sich verstellen ließe.

Gut, dass es Amazon gibt: Eine Suche nach dem Gerät brachte es heraus. Der Monitor ließ sich verstellen. Wie das geht, stehe in der Bedienungsanleitung, schrieb der Nutzer Rene Auras und bekannte demütig, dass der Fehler mal wieder vor dem Monitor säße.

samsung-monitor-fail-amazon

Eine kurze Beschreibung oder einen Link zum Benutzerhandbuch hätte er noch hinzufügen können. Den Link reiche ich hiermit nach: Benutzerhandbuch S24D340H PDF. Auf Seite 40 findet sich der Punkt 1.3.6 Ändern der Geräteneigung. Dort steht:

  • Sie können die Neigung des Bildschirms ändern.
  • Halten Sie das Gerät am unteren Rand fest und passen Sie den Neigungswinkel vorsichtig an.
So einfach ist es, die Neigung eines Displays zu verstellen.

So einfach ist es, die Neigung eines Displays zu verstellen.

Tatsächlich. Wenn man den unteren Rand des Displays festhält und den oberen nach hinten drückt, kann man die Neigung verstellen.

Woran lag’s?

War also doch ich der Fehler, der vor dem Monitor saß, wie der Amazon-Rezensent meinte? Nein. Der Monitor ist einfach falsch gestaltet. Die Verstellmöglichkeit ist nicht erkennbar. Der verstellbare Teil sitzt perfekt im Gehäuse, wenn der Monitor nach vorne geneigt im Karton liegt. Auch kräftiges Ziehen in alle Richtungen bewegen den Sockel nicht. Hier ein Vorher-Nachher-Bild des Monitors und des Standfußes.

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  1. So sieht die Verbindung des Standfußes zum Display im Lieferzustand aus. Passt prima bündig aneinander oder? Ob das ein Scharnier ist? Der Versuch, den Fuß zu bewegen scheitert. Die Vermutung liegt also nahe: Es ist kein Scharnier und hier ist etwas kaputt.
  2. So sieht die Verbindung aus, nachdem man die Neigung, wie in der Anleitung beschrieben, verstellt hat und der Monitor in einer brauchbaren Neigung steht. Müsste das nicht umgekehrt sein? Müsste jetzt nicht eher die Verbindung von Fuß zu Bildschirm bündig sein?

Die häufigste Position in der ein Produkt genutzt wird, sollte ausschlaggebend für das Design sein und nicht die, in der es in der Verpackung liegt.

Ein Bildschirm , sieben Schreibtische (+ Dashboard)
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Neue Schreibtische für meine Bildschirme

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Vor knapp eineinhalb Jahren habe ich angefangen, mit mehreren beschrifteten Schreibtischen zu arbeiten. Ich verwende die Methode immer noch. Mit Mavericks kann ich Schreibtische wie ich möchte von einem auf den anderen Bildschirm ziehen. Außerdem lassen sie sich weiterverwenden, auch wenn ich den großen Monitor abziehe. Mavericks legt sie nämlich einfach alle in einer Reihe ab. Klasse.

Nur optisch sind sie etwas in die Jahre gekommen. Aus diesem Grund habe ich die Lion-Resopaloptik jetzt mit ein paar Kuler-Farbtafeln ersetzt und zu den Schreibtischen für Nachrichten, Organisation,* Musik/Medien* noch einen hinzugefügt für Sachen, die einfach so im Hintergrund laufen.

Zwei Bildschirme , sieben Schreibtische (+ Dashboard)

Zwei Bildschirme , sieben Schreibtische (+ Dashboard)

Ein Bildschirm , sieben Schreibtische (+ Dashboard)

Ein Bildschirm , sieben Schreibtische (+ Dashboard)

Wer mag, darf die Schreibtische gerne herunterladen. Hier geht’s zum Download.

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Podcasts hören am Mac ohne iTunes

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Ich warte immer noch auf iTunes 11 am Mac, aber ehrlich gesagt, habe ich mich schon lange davon verabschiedet.

Vor allem zum hören von Podcasts gibt es für iPhone und ipad wesentlich bessere Möglichkeiten.
Mein aktueller Favorit heißt Downcast. Die App ist für iPhone und iPad gemacht und kostet nur 1,79 EUR. Mit Downcast kann ich meine Lieblingspodcast downloaden oder streamen und hab‘ immer die aktuellsten Folgen dabei.

Wenn ich alleine im Büro bin, höre ich mir die Podcasts am liebsten über Lautsprecher an. Ich hab‘ so ein schönes 27-Zoll-Display von Apple, das auch noch ganz gute Lautsprecher eingebaut hat. Die möchte ich natürlich nutzen, aber wie bekomme ich den Sound vom iPhone aufs Display?

So machst du deinen Mac zum AirPlay-Player

Seit iOS 4.3 kannst du vom iPhone (ab 3GS) aus über AirPlay Inhalte über WLAN an Apple TV und alle möglichen AirPlay-Lautsprecher und -Receiver schicken. Mit einer kleinen günstigen App machst du deinen Mac zum Empfänger und schickst deine Inhalte an dessen Lautsprecher.

  • Reflection– App kaufen (kostet knapp 15 $), installieren und starten.
  • Downcast am iPad oder iPhone starten.
  • Airplay-Taste in Downcast tippen, der Mac taucht als Zielgerät auf (meiner heißt hansdorsch-mbp). Mac auswählen.
  • Schon kommt der Sound aus den Lautsprechern des Mac.

Das ganze klappt natürlich auch mit jeder anderen App, die Töne ausgibt, zum Beispiel mit dem Internet-Radio-Player TuneIn Radio. Und, du kannst dein iPhone währenddessen weiterbenutzen. Ach ja, wenn jemand anruft, dreht das iPhone automatisch den Ton aus.

Videos gehen auch

Unterstützt dein Gerät AirPlay Mirroring (ab iPad 2, iPhone 4S und iPod touch 5G), kannst du auch Video Podcasts auf dem Mac-Bildschirm anzeigen. Hier zum Beispiel den hervorragenden Vergecast.

Einfach und unkompliziert

Reflection installiert keine Systemerweiterungen, keine Symbole in der Menüleiste des Mac und auch sonst keine versteckten Daten. Du startest die App und Airplay ist an, du beendest die App und AirPlay ist aus.

Warum ich das erwähne? Weil es eine Alternative gibt, nämlich den AirServer. Und der macht genau das. Falls du noch noch ein paar Minuten Zeit hast, schau‘ dir einfach mal den Vergleich an beim iPhone Ticker oder bei macstories.

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Wie Android-Apps nicht aussehen sollten

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Ein Kardinalfehler bei der App-Entwicklung ist das kopieren von Designelementen von einer Plattform zur anderen.

Mittlerweile sollte es sich eigentlich herumgesprochen haben, dass man so etwas nicht tut. Leider habe ich diesen Fehler heute bei der neuen Android-App meines Lieblings-Carsharing-Anbieters Cambio sehen müssen.

Wo liegt der Fehler? Genau: Die Android App verwendet eine Tastenleiste am unteren Bildschirmrand, genau wie die iPhone App.

Das sieht auf den ersten Blick nicht dramatisch aus, zeugt aber von mangelhaftem Respekt gegenüber der Plattform und dem Nutzer. Abgesehen davon, dass es komisch aussieht, ist es unergonomisch. Anders als das iPhone, das eine mechanische Home-Taste am Gehäuse besitzt, kommen Android-Geräte mit drei Tasten, die auf dem Touch-Bildschirm angezeigt sind.

Wer also mit dem Gerät in einer Hand in der Cambio-App über eine der Tasten am unteren Rand die Ansicht wechseln möchte, tippt ganz leicht auf eine der Tasten für Zurück, Home oder letzte Apps und wird unwillkürlich aus der Bahn geworfen und landet auf der vorherigen Seite, auf dem Home-Bildschirm, oder in der Übersicht der zuletzt verwendeten Apps. Das ist verwirrend und ärgerlich. Und vermeidbar.

Pure Android

Es ist eigentlich ganz einfach: Das Betriebssystem gibt Elemente vor, die App nutzt diese.
Auf diese Art weiß der Nutzer bei jeder App, wie sie funktioniert – ohne vorher eine Anleitung gelesen zu haben. Für jedes System gibt es Richtlinien. Die besten – und die strengsten – hatte schon immer Apple. Die Human Interface Guidelines sind mitverantwortlich dafür, dass Mac und iPhone so einfach zu bedienen sind.

Und auch für Android gibt es solche Richtlinien. Zeitgleich mit Android 4 veröffentlichte Google einheitliche und verständliche Designrichtlinien, nach denen sich Entwickler richten können. Seitdem geht es mit der Benutzerfreundlichkeit bei Android-Apps steil bergauf.

Einen eigenen Eintrag erhält deshalb das Thema Pure Android, der Designern zeigt, warum es keine gute Idee ist, einfach eine iPhone-App eins-zu-eins auf die neue Plattform zu überführen. Der Fehler der Cambio-App ist sogar exakt beschrieben: Don’t use bottom tab bars

Also, lieber Entwickler, liebe Entwicklerin,

schau‘ dir die Design-Richtlinien an und überprüfe, wo du sie in deiner App umsetzen kannst. Deine Nutzer werden es dir danken.

Schreibtische in Mission Control
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Mission Control besser machen mit Schreibtischnamen in OS X

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Vor Lion habe ich Spaces nie genutzt, aber zusammen mit dem ultracoolen Mission Control habe ich mich an die Arbeit mit mehreren Schreibtischen gewöhnt. Ein Wisch nach oben auf dem Trackpad (ich nutze keine Maus mehr) und ich sehe, was sich wo auf dem Computer befindet.

Orientierungsproblem und Ordnungsdilemma

Leider musste ich immer wieder neu überlegen, welche App oder welches Dokument ich auf welchen Schreibtisch legen sollte, oder, warum ausgerechnet App A und App C zusammen auf einem Schreibtisch lagen.

Die Bezeichnung der Schreibtische hilft nicht weiter, denn die heißen schlicht »Schreibtisch 1, Schreibtisch 2, …«. Nur im Vollbildmodus zeigt OS X die Namen der Apps unter den Schreibtischen an. Aber im Vollbildmodus habe ich ja immer nur eine App oder ein Dokument auf einem Schreibtisch.

Lösung und volle Kontrolle

Egal, ich weiß mir zu helfen und meine Lösung sieht so aus:

  • Ich habe 6 Schreibtischhintergründe in verschiedenen Farben erstellt und sie am unteren Rand mit der vorgesehenen Nutzung beschriftet.
  • Durch die Farben und die zumindest teilweise sichtbare Beschriftung habe ich in Mission Control immer das Gefühl voller Kontrolle.

Schreibtische in Mission Control

Zur Zeit sind meine Schreibtische folgendermaßen aufgeteilt: Schreiben, Aufgaben, Organisation, Social Media, Musik/Medien und Sachen. Schreibtisch Nr. 1 bleibt unbeschriftet, denn nach seinem Muster werden neue Schreibtische erstellt, falls mir die sechs vorhandenen mal nicht genügen sollte.

PS: Ja, ich weiß. In diesem Text kommt zehn Mal das Wort »Schreibtisch« vor. Ich hatte aber einfach keine Lust, es durch Umschreibungen oder andere Wörter zu ersetzen.

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iPhone: Wie ich ganz viele Updates auf einmal lade – oder auch nicht

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Diese Meldung bekomme ich gerade ziemlich häufig:

Es ist nicht genügend lokaler Speicher verfügbar, um diese Artikel zu laden.

Sie erscheint wenn ich viele Updates über die Taste Alle aktualisieren updaten will. Dem iPhone fehlt dann anscheinend Bewegungsfreiheit im Speicher, um die ganzen Aktualisierungs- und Reinigungsarbeiten durchzuführen.

Kann ich verstehen. Aber deshalb will ich nicht anfangen, nach Speicherräubern zu suchen und Platz zu schaffen. Wo es doch eine einfache Lösung gibt: Ich aktualisiere jede App einzeln.

  • Dazu gehe ich einfach die Liste der Updates durch und tippe ich neben jeder App auf die Taste Update (das geht auch bei 61 Apps sehr schnell).
  • Das war’s. Die Apps werden jetzt problemlos der Reihe nach aktualisiert.
iPhone 5
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Was ich vom iPhone 5 halte

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Ob ich enttäuscht bin vom neuen iPhone? Nein. Ich bin froh, dass ich jetzt wieder für ein Jahr Ruhe habe. Jetzt kann ich meinen Newsreader wieder aufmachen, ohne im Stundentakt geleakte Fotos von großen und kleinen Gehäuseteilen sehen zu müssen.

iPhone 5: Das schönste Smartphone der Welt

Ob es mir gefällt? Und wie!

Apple pflegt seit Jahren einen Stil, der über alle Moden erhaben ist. Aktuelle MacBooks folgen immer noch den Grundlinien, die mit den ersten Aluminium-PowerBooks aufgezeichnet wurden.

Beim iPhone hat Apple mit dem iPhone 4 vor zwei Jahren eine Form gefunden, die eigenständig und fern von Moden ist; man kann sie vielleicht am ehesten mit der von Leica vergleichen. Warum sollte man solch ein gelungenes Design aufgeben, nur um etwas neues vorzustellen. Dieses Vorgehen freut auch Besitzern älterer Geräte, da ihr Gerät zumindest äußerlich nicht von heute auf morgen veraltet ist.

Das iPhone 5 ist ein echtes Schmuckstück. Eine Weiterentwicklung, eine Verfeinerung in allen Enden. Eine Verneigung vor den Werkstoffen Aluminium und Glas. Wie das iPhone 4 werde ich es häufig einfach in der Hand halten, es drehen und wenden wie ein Schmuckstück und staunen über die Präzision und Eleganz, die sich in jeder Kurve und jeder geschliffenen Kante spiegeln.

Ich habe hier auch ein Android-Telefon liegen. Von Google/Samsung. An dem Gerät, das anfangs ziemlich genauso viel kostete wie ein iPhone, ist mir schon beim Einlegen der Batterie ein kleiner Plastikstift am hinteren geradezu erschreckend dünnen Gehäusedeckel abgebrochen. Und beim Flaggschiff, dem S III ärgere ich mich richtig über das oberflächlich aufgetragene Design, das laut Hersteller von der Natur inspiriert ist. Und das gilt auch für das Betriebssystem.

iOS – immer noch das beste Betriebssystem der Welt

Ich nutze iOS 6 seit Monaten auf meinem Gerät. Es macht einfach Spaß und ich habe schon vergessen, welche Neuigkeiten eigentlich dabei sind. Zugegeben: Ich habe mich in letzter Zeit mit Android angefreundet: Die letzten Versionen 4.0 (ICS) und vor allem 4.1 (Jelly Bean) sehen ziemlich schick aus und lassen sich auch flüssig bedienen – leider nur auf den Google-Geräten.

Dem iOS merkt man optisch das Alter langsam an, dennoch ist es immer noch zugänglicher, flüssiger und konsistenter zu bedienen als die Konkurrenz. Das gilt auch für den Großteil der Apps im Store.

Und, kaufen?

Klar! Mit Vertrag wird das iPhone 5 ein paar Euro mehr kosten, als andere Smartphones, aber nicht mehr als die Vorgänger. Ich habe meine letzten Geräte entweder mit Vertrag günstig gekauft oder finanziert.

Und sonst?

  • Schade, dass es immer noch kein richtig günstiges iPhone gibt, das ich meiner Tochter schenken kann, ohne dass sie in der Schule gleich als Angebertussi behandelt wird. Ein robustes Gerät, das sie – sollte es doch mal kaputtgehend – nicht über Jahre hinweg von ihrem Taschengeld abstottern muss. Aber nicht nur Kinder brauchen günstige Smartphones: Vielen Menschen ist das iPhone schlicht und einfach zu teuer. In Deutschland und in anderen Ländern sowieso. Das mag für Apple keine Rolle spielen, Entwickler würden sich aber freuen, da es den Markt für Apps vergrößern und neue Anwendergruppen erschließen würde. Der aktuelle Smartphoneboom in Afrika findet zum Beispiel ohne Apple statt.
  • Der neue iPod Touch ist wirklich cool – und modisch. Der wäre eigentlich perfekt für meine Tochter – wenn er nur Mobilfunk drin hätte.
  • NFC fehlt mir nicht. Das habe ich in zwei Android-Geräten und noch nie wirklich sinnvoll gebraucht. Andere Methoden, wie Geofencing können den Nahfunk häufig ersetzen.
Ich halte ein iPad am SmartCover
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Wie ich in Zukunft mein iPad nicht mehr auf den Boden werfen werde

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Kürzlich roch es bei mir im Flur, als würden nebenan in der Schlosserei wieder große Metallteile mit der Flex bearbeitet. Ich mag diesen Geruch verbrannten Metalls, nur leider habe ich gar keine Schlosserei in der Nachbarschaft.

Der Geruch kam von meinem iPad, das kurz vorher mit Schwung auf den Steinboden im Flur gestürzt und im Anschluss zirka zwei Meter darübergerutsch war.

Seitdem trägt es zwei große tiefe Abschürfungen am unteren Rand der ansonsten makellosen Aluminiumrückseite. Und warum? Weil ich mein iPad mal wieder halb am SmartCover gepackt herumgetragen hatte und es sich daraufhin von den Haltemagneten gelöst hatte. Ich sehe aber nicht ein, warum ich ständig darauf aufpassen sollte, wo ich das Gerät anfasse.

Schon vor diesem Absturz hatte ich deshalb schon viele Cover und Schutzhüllen ausprobiert – zuletzt das unsägliche Smart Case, das nur auf den Bildern im Apple Store gut aussieht und in der Realität schlecht passt und dem Gerät den Anschein gibt, als käme es vom Grabbeltisch bei Kick oder Tedi. Die meisten anderen Rückendeckel, die ich ausprobierte waren entweder zu dick, zu schwer, zu häßlich und außerdem fast immer zu teuer. Nachdem ich fünf Hüllen zurückgeschickt hatte, gab ich die Suche auf.

Das Smart Cover Lock

Und dann kam ich ganz zufällig beim örtlichen Gravis vorbei und sah im Vorbeigehen diese Hülle im Regal hängen. Natürlich durfte ich sie nicht aus der Verpackung nehmen und ausprobieren. Das darf man in diesen Läden nie. Also habe ich sie für knapp 25 EUR einfach gekauft.

Sie heißt ZUM SC Ultimate Schutzhülle mit Smart Cover Lock für iPad 3(so heißt die wirklich) ist transparent und genau das, was ich brauche.

Ich halte ein iPad am SmartCoverIch halte das iPad am Smart Cover fest

Diese Schutzhülle für den iPad-Rücken greift, wenn du sie montierst, um das Scharnier des Apple Smart Covers herum und hält es fest. Du kannst dann zwar deinen Freunden nicht mehr diese geniale SmartCover-Demo zeigen, dafür bleibt dein Gerät auch länger heil.