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Fotos zum Blogbeitrag mit dem Pixabay WordPress-Plugin

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zwekke2 / Pixabay

Ein Blogbeitrag wirkt erst mit Bild irgendwie vollständig. Aber die Suche nach Bildern, das Ermitteln der Rechte und das Einfügen in das Blog ist manchmal so aufwändig.

Das Bild in diesem Beitrag habe ich mit dem Pixabay Plugin für WordPress gesucht und gefunden (Suche nach Foto). Es ist mit der CC0 1.0 Universell-Lizenz versehen und deshalb kostenlos und ohne Einschränkungen nutzbar. Tolle Sache.

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Ein paar Worte zum Internet und zu Kindern – im Fernsehen

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Irgendwie hat eine Journalistin aus Köln herausgefunden, dass unsere Familie zu denen gehört, die das Internet nicht als rundum kinderschädlich und Quelle des Bösen und der Verdummung ansieht.

Deshalb hat sie uns uns zuhause besucht und mir ein paar Fragen gestellt. Den Film dazu gibt es beim auch sonst immer sehr empfehlenswerten Elektrischen Reporter zu sehen. Oder gleich hier.

Hier ist der Direktlink zum Beitrag: Elektrischer Reporter 063: Nachhaltigkeit, ein Lebewohl und Nachwuchs

Kleine Anmerkung am Rande: Bei Minute 11:24 sieht man unseren Sohn mit der VideoMonster App YouTube für Kinder anschauen. Damit finden Eltern die Video-Perlen im Internet und können sie ihren Kindern zeigen.

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Mit Sprache spielt man nicht

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Sprache, also Text, ist das schönste Mittel, etwas zu verkaufen. Finde ich. Und ich freue mich darüber, wenn ich einkaufe und mit intelligenten, freundlichen Worten durch den Einkauf geleitet werde (zum Beispiel bei http://moo.com). Es gibt aber zwei Orte, an denen kein Platz für uneindeutige Formulierungen ist. Das sind der Warenkorb und die Verfügbarkeitsanzeige im Kartenvorverkauf.

Ich wollte gerne eine Lesung von Martin Suter besuchen, der in Köln aus seinem neuen Roman vorlesen sollte. Deshalb bin ich zur Website von KölnTicket, um eine Karte zu kaufen. Unter der Veranstaltung las ich:

„z.Zt. keine Tickets verfügbar”

Um herauszufinden, was diese Formulierung bedeutet, rief ich bei der Telefonnummer der Ticketverkäufer an.

  • Ich: „Ich möchte gerne Karten für die Lesung von Martin Suter bei der LitCologne kaufen.”
  • Telefondame (tippt und schaut nach): „Oh, das tut mir leid, da sind leider im Moment keine Karten mehr zu bekommen”
  • Ich: „Also ist die Lesung ist ausverkauft?”
  • Telefondame: „Ja, so ist das. Allerdings kommt es ab und zu vor, dass Tickets zurückgegeben werden. Die sind dann noch zu haben.”
  • Ich: „Warum schreiben Sie dann nicht einfach ’Ausverkauft’ und schreiben dazu, dass manchmal später noch Karten zu haben sind?”
  • Telefondame:„Aber das steht doch da.”
  • Ich: „Nein, eben nicht. Sie machen Sie mir falsche Hoffnungen. Es könnte doch auch sein, dass der Vorverkauf noch gar nicht begonnen hat, oder, dass ein Systemfehler vorliegt. Realistisch wäre doch, zu sagen ’Es gibt keine mehr’. Denn so ist es doch. Was soll ich jetzt machen, jeden Tag schauen, ob sich der Eintrag ändert?”
  • Telefondame: „Ja, schauen Sie einfach öfter mal vorbei, wenn Sie Zeit haben.”
  • Ich: „Ich fühle mich durch die Formulierung als Kunde nicht ernst genommen. Sie glauben doch wohl nicht, dass ich jetzt jeden Tag Nägel kauend Ihre Website besuchen oder bei Ihnen anrufen werde, um zu fragen, ob es denn nicht vielleicht jetzt noch zwei Karten gäbe? Das ist doch entwürdigend.”
  • Telefondame: „Finden Sie?”
  • Ich: „Ja, finde ich. Wenn auf der Seite steht ‚Ausverkauft’, weiß ich, woran ich bin, und schau‘ mich nach einer Alternative um. Vielleicht sogar in Ihrem Shop. Bei Ihrer Formulierung habe ich das Gefühl, Sie spielen mit mir, wie Foghorn Leghorn mit dem Hund an der Leine. Das ärgert mich.”
  • Telefondame: „Schauen Sie doch einfach, wenn Sie mal Zeit haben, wieder auf die Seite. Vielleicht gibt es ja irgendwann noch Karten.“
  • Ich: „Das werde ich bestimmt nicht tun. Vielen Dank.“

PS: Bei Donna Leon waren noch Karten zu haben. Aber die will ich nicht hören.

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Ich liebe Stuffle

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Eben war Peter bei mir. Aus der Südstadt. Er hat eine Crumpler-Tasche gekauft, die seit mehr als einem Jahr bei mir herumlag, für deren Verkauf mir aber immer die Energie gefehlt hatte.

Und dann kam Stuffle.

Der kleine Dienst aus Hamburg und Holland macht das Verkaufen ganz einfach. Du machst ein Bild (genau eins), schreibst ein paar Zeilen dazu (140 Zeichen), legst einen Preis fest und tippst auf Angebot einstellen. Das war’s.

Das Bild deines Angebots erscheint jetzt in der App – und zwar nach Entfernung sortiert.

Peter hat heute morgen meine Tasche gesehen (ich wollte 35 €) und über die App ein Gegenangebot gemacht (25 €). Ich habe ihm 30 € vorgeschlagen und er hat angenommen.

Und dann ist Peter mit dem Rad aus der Südstadt vorbeigekommen und hat die Tasche abgeholt.

So cool ist das.

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Wie auch du ein Mac-Power-User wirst – mit Mail und Fantastical

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Fantastical ist eine tolle Kalendererweiterung. Und weil ich heute aus Versehen entdeckt habe, dass dieses Tool auch Dienste unterstützt, habe ich gleich einen interessanten Lehrfilm erstellt. Bitteschön:

Hättest du diesen Trick vor 500 Jahren vorgeführt, wärst du der Hexerei verdächtigt worden. Heute nennt man dich ehrfürchtig Power-User.

Ach ja, die Sprecherin heißt Steffi.

Ich gegen Lady Gaga
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Infografik: Ich vs Lady Gaga – das ist so deprimierend

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Ja, ich weiß, ich hab‘ noch keine 1000 Follower (obwohl ich schon seit Jahren hoffe, endlich die magische Marke zu knacken), aber ich dachte immer, das wäre ok, solange ich meinen Spaß habe und ein paar Gleichgesinnte treffen kann. Und dann habe ich auf der Suche nach Infografiken mal eben bei http://visual.ly/twitter einen Vergleich angestellt. Das hätte ich besser nicht gemacht. Aber schau einfach selbst:

Ich gegen Lady Gaga

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Was und wen Twitter so alles kauft

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So ist das Leben als Early Adopter. Dienste und Apps, die man schon in der Betaphase genutzt hat, sterben mangels Anwendermasse, werden von besseren abgelöst, oder von anderen Firmen aufgekauft – und dann eingestellt.

Letzteres ist besonders schade, denn es sind ja manchmal echte Perlen darunter. Heute habe ich mal kurz darüber nachgedacht, welche coolen Dienste eigentlich Twitter in letzter Zeit gekauft und anschließend in den Kryoschlaf versetzt hat:

  • Posterous: Fand ich anfangs richtig gut, weil der Dienst noch einfacher zu bedienen war als tumblr – bin aber kürzlich wieder zu WordPress (selbstgehostet) zurückgekehrt. Erst, weil der Markdown-Support nicht so gut war, wie wie versprochen, dann aber auch ein wenig, um meine Sachen ein mehr bei mir zu haben.
  • Summify: Eine kleine App, die mir morgens und Abends die wichtigsten 5 Nachrichten meiner Twitter-, Facebook- und Google-Konten zusammenstellte. Summify gab mir das Gefühl, schnell das Wichtigste zu wissen. Die iPhone
  • Bagcheck: Ein Web-Dienst, der es ermöglicht, Dinge zu sammeln und zu entdecken. Fast so, wie Pinterest das jetzt macht. Mit schönen kleinen Feinheiten, die bei der Benutzung Spaß machten.
  • Tweetdeck: Tweetdeck war der erste mehrspaltige Twitterclient für Poweruser und anfangs richtig cool. Leider war er in Adobe Air geschrieben und lief deshalb am Mac nur so mittelgut. Mittlerweile gibt es eine Webversion, die mir allerdings immer noch zu schwarz ist. Für Firmen, die zusammen Accounts bearbeiten, ist er aber immer noch nicht nutzbar, weshalb ich schon lange zu Hootsuite gewechselt bin. (Interessant, dass das Tweetdeck-Blog bei posterous gehostet ist)

Nico Lumma fragt sich, wie die Einkäufe Twitter dabei helfen können, endlich Geld zu verdienen:

Mir kommt das gerade so vor, als ob hier die Hoffnung grassiert, daß Minus mal Minus irgendwie doch noch Plus ergeben könnte.

Auf jeden Fall hat Twitter ein paar tolle neue Mitarbeiter hinzugewonnen. Der Posterous-Mitgründer Sachin Agarwal findet es super und schreibt:

This is one of the greatest days of my entire life.

Na dann, Glückwunsch. Zusammen mit Sam Pullara, der bei Bagcheck für die ziemlich coole technische Umsetzung zuständig war (hier ein kleiner Beitrag seines Kollegen im Bagcheck Blog) und einigen anderen fähigen Leuten darf er jetzt in San Francisco an neuen Diensten für Twitter arbeiten.

Ich frage mich aber, was das sein wird, denn ganz ehrlich: Ich fand Twitter vor fünf Jahren schon perfekt.

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Meine iPad-Schreibmaschine

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Ok, zuerst habe ich mich geweigert, eine Tastatur mit dem iPad zu verwenden. dann habe ich eingesehen, dass man auf der Bildschirmtastur nicht wirklich schnell tippen kann. Wenn man dazu noch häufiger Zahlen und Sonderzeichen tippen möchte, sinkt die Eingabegeschwindigkeit noch mehr. Dazu nehmen die Tasten auch noch wertvollen Platz auf dem Bildschirm weg.

Alle integrierten Lösungen, die aus dem iPad so etwas wie ein kleinen Notebook machen, fand ich aber unbefriedigend, da sie erstens kleinerer Tasten als meine gewohnten Apple Keyboards haben und zweitens das schlanke iPad furchtbar dick, klapperig oder beides machten.

Seit einigen Wochen verwende ich jetzt das Tablet Keyboard for iPad von Logitech. Es ist so groß wie das Apple Wireless Keyboard und kostet auch ungefähr genausoviel. Dafür kommt es in einer Hülle, die gleichzeitig als Stütze für das iPad (oder jedes andere Tablet oder Smartphone) dient.

Als mein Mac kürzlich zwei Tage kaputt war, hatte ich damit einen ziemlich guten – ablenkungsfreien – Ersatzcomputer.

Auf dem Bild bearbeite ich übrigens gerade ein Rezept beim Rezepte-Wiki.